Das bin ich

Das bin ich


Ich bin seit über 15 Jahren systemische Beraterin & Supervisorin (DGSF), Trainerin, Workshopleiterin und Lehrende. Ich liebe meinen Job, in dem ich Führungskräfte, Teams & Unternehmen, sowie Einzelpersonen in ihrer Entwicklung begleite.


Schon während meines Studiums der Sozialpädagogik in den Neunzigern lernte ich das Wechseln von Perspektiven zu schätzen. In der Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturkreisen erfuhr ich, dass es nicht nur eine Welt und eine Sichtweise gibt. Ich hatte die wunderbare Möglichkeit über die (damals) GTZ ein Jahr in Sibirien das Leben der Menschen kennenzulernen und die Migrationsgeschichte der Russlanddeutschen zu erforschen. In diesem Jahr entdeckte und lernte ich viel über mich selbst und meine eigene Geschichte und Kultur und auch wie wichtig es ist, gut mit sich selbst verbunden zu sein. Es half mir, Menschen zu verstehen, die ihren Lebensmittelpunkt aufgaben und woanders neu beginnen. Ich erfuhr, wie bereichernd und lehrreich dieser Wechsel für beide Seiten sein kann. So war und ist es mir als Beraterin ein Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, unterschiedliche Perspektiven einnehmen zu können und Kompetenzen bestmöglich zu platzieren.


Die folgende Familienzeit nutzte ich, um mich als „systemische Beraterin“ zu qualifizieren und mich weiter mit meiner persönlichen Lebensgeschichte auseinanderzusetzen.


Bald wechselte ich in die Führungsposition einer stationären und ambulanten Jugendhilfeeinrichtung und baute eine dazugehörige Kindertagesstätte auf. Mit Begeisterung eignete ich mir Handwerkszeug für das Management an, reflektierte meine Erfahrungen im Arbeitsalltag und absolvierte ein zweijähriges Training zur Führungskraft. Ein bestehendes Team aus langjährigen Mitarbeitenden zu übernehmen und neu Ausgebildete zu integrieren, gehörte zu meinen ersten gewagten Aufgaben. Eine weitere Herausforderung war die Entwicklung der Qualität und die Implementierung der entwickelten Fachstandards in den täglichen Arbeits- und Lebensalltag der Organisation sowie die stetige Motivation der Mitarbeitenden.


Durch die Geburt meiner Tochter ging ich nach erfüllter, lehrreicher und manchmal auch sehr herausfordernder Leitungstätigkeit in die zweite Familienphase, während der die Familie nach Leipzig zog. Nach einer Phase der Neuorientierung fasste ich den Entschluss, meine bisherigen Erfahrungen zu bündeln und auf die Metaebene zu wechseln. So absolvierte ich die Ausbildung zur systemischen Supervisorin und Organisationentwicklerin (DGSF) am Praxis-Institut Hannover. Mein langjähriger Wunsch, künftig Menschen, Führungskräfte, Teams und Organisationen zu unterstützen wurde von nun an wahr. Dem Institut bin ich noch heute sehr verbunden und u.a. als Lehrsupervisorin tätig.


Während ich fortan seit 2013 nebenberuflich als Supervisorin tätig war, arbeitete ich in Teilzeit zunächst in der Migrations- bzw. Geflüchtetenberatung, dann in der Leitung einer Kindertagesstätte/ Elterninitiative und zuletzt als Referentin für interkulturelle Öffnung im Paritätischen Sachsen. Diese Tätigkeiten gaben mir tiefe Einblicke in unterschiedliche Organisationsformen, so dass ich meine Perspektiven und Erfahrungen nochmal aus praktischer Sicht erweitern, hinzulernen sowie mich selbst reflektieren konnte. Durch eine persönliche Krise mit familiärer Trennung, sowie die Gewissheit, dass Krisen Chancen sind, nutzte ich die Gelegenheit während der Coronazeit und startete ganz in die Selbstständigkeit. Ein gewagter Schritt als Mutter zweier Kinder, wie ich oft zu hören bekam. Mit vielen persönlichen und familiären Wogen und Stärken baute ich mein Business auf und entwickelte mich weiter und spürte wie wichtig und stärkend, ein guter Zugang zum eigenen Körper sowie Achtsamkeit im Alltag sind. Ich entwickelte eine regelmäßige Achtsamkeits- und Meditationspraxis, bildete mich in körperorientierten Praktiken wie Zapchen und Mindfulness weiter und integrier(t)e beides immer mehr in meinen Alltag. Zu guter Letzt nach 5 Jahren Selbstständigkeit und vollendeter Scheidung nahm ich mir Zeit, um Resümee zu ziehen, zu schauen, was ich fortsetzen, was ich entwickeln und wo ich mich persönlich noch weiterentwickeln möchte. So kam es zur neuen Website und der Änderung meines Namens zurück zu meinem Geburtsnamen. Seien Sie gespannt, was noch folgen wird und bleiben Sie mir gewogen.